Meditation

 

 

In der Regel meditieren wir täglich viermal 45 Minuten im Sitzen, etwa 1 Stunde im Gehen und üben etwa 1½ Stunden Karmayoga (meditatives Arbeiten). In der Sitzmeditation geht es darum, bei dem zu verweilen, was ich von mir selbst merke, gleich, ob es angenehm, enttäuschend oder sogar leidvoll ist. Ich halte bei mir aus, wie ich bei einem belasteten Freund aushalten würde, und wie zu ihm, komme ich auch zu mir selbst dadurch in einen tieferen Kontakt. Wer achtsam, gelassen und liebevoll seine Wirklichkeit geduldig dasein lässt, wird allmählich intuitiv erspüren, dass ihm Leben, Liebe und Freiheit von einer Wirklichkeit jenseits seiner selbst zufließen.

Unsere Meditationsweise hat Parallelen bei den christlichen Vätern des 5./6. Jahrhunderts; Benedikt von Nursia beispielsweise spricht vom "Wohnen in sich selbst". Eine Parallele auf der methodischen Ebene besteht auch zur buddhistischen Vipassana-Meditation.

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