Struktur und Freiheit

 

 

Die Anordnung der gerade aufgezählten Elemente gibt dem Ashramtag Struktur. Um „herunter“ und bei sich selbst anzukommen, sollte sie in den ersten drei Tagen eines Aufenthaltes eingehalten werden.

Danach sind die Gäste frei, ihre Tage im Ashram Jesu so anzupassen, dass sie dem Ziel ihrer Suche näher kommen. Dieses Ziel ist letztlich nicht durch stumpfes Ableisten eines Programms zu erreichen, sondern durch Übernahme persönlicher Ver-Antwortung auf einen wie immer an die Person ergehenden Anruf.

 
Ein Kurstag im Ashram Jesu sieht etwa folgendermaßen aus:

6:00 Uhr Sitzmeditation (45 min)
7:00 Uhr Frühstück, anschließend Karma Yoga
8:30 Uhr abwechselnd Körperübungen und Gespräch über die Meditationsmethode
9:15 Uhr Sitzmeditation (45 min)

10:15 Uhr Schriftbetrachtung (60 min)
11:30 Uhr Gehmeditation, resp.Karma Yoga
12:30 Uhr Mittagessen, Karma Yoga, Mittagspause
16:15 Uhr Gruppe (75 min)
17:45 Uhr Sitzmeditation (45 min)
18:40 Uhr Abendessen, anschließend Karma Yoga
19:30 Uhr meditatives Gehen
20:15 Uhr Sitzmeditation (45 min)

Dieses Programm wird von der Leitung als Geländer für den gesamten Kurs angeboten und gelebt. Ab dem vierten Tag sind neben den übernommenen Arbeiten nur die unterstrichenen Einheiten verpflichtend, um den Kurs als Gemeinschaft auf Zeit zu erhalten. Natürlich kann man mehr meditieren als angeboten, auch mit anderen Methoden, oder mehr Schriftbetrachtung machen: alles soll dem Ziel dienen, die Dinge mehr von innen her zu berühren und zu verkosten und mehr zu finden, was jeder Gast für sich ersehnt.