Koran

Der Islam ist die Religion der hingabevollen Unterwerfung unter den Willen Gottes, der der Erbarmer und der Barmherzige ist. Die Mitte dieser Religion ist ein Buch, der Koran (arabisch qur'an von qara'a lesen, vorlesen, vortragen), dem Propheten Mohammed durch den Erzengel Gabriel wörtlich übermittelt (Bild). Dieses Buch will die Menschen zum Glauben an den einen Gott führen, und sie als Einzelne und Gemeinschaft rechtleiten.

Trotz vieler Gemeinsamkeiten von Islam und Christentum zeigt sich schon hier ein grundsätzlicher Unterschied: die Mitte des Christentums ist der Mensch Jesus und damit die Beziehung zu ihm und nicht die Unterwerfung unter die Anweisungen eines Buches.

Die Gegenüberstellung von Texten aus dem Koran und aus der Bibel kann inspirierend wirken gerade auf Grund der Nähe und Andersartigkeit der beiden Religionen. (Die Korantexte werden nach der Übersetzung von Adel Theodor Khoury zitiert.)

 

Koran   Bibel

Berufung

Sure 93, Der Morgen; zu Mekka

 

Lk 5, 1-11, die Berufung der ersten Jünger

 

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. 1Bei dem Morgen 2und bei der Nacht, wenn sie still ist! 3Dein Herr hat dir nicht den Abschied gegeben und hasst (dich) nicht. 4Wahrlich, das Jenseits ist besser für dich als das Diesseits. 5Und wahrlich, dein Herr wird dir geben, und du wirst zufrieden sein. 6Hat er dich nicht als Waise gefunden und dir Unterkunft besorgt, 7und dich abgeirrt gefunden und rechtgeleitet, 8und bedürftig gefunden und reich gemacht? 9So unterdrücke die Waise nicht, 10und fahre den Bettler nicht an, 11und erzähle von der Gnade deines Herrn.

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1Als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand, drängte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes hören. 2Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. 3Jesus stieg in das Boot, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus. 4Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus! 5Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen. 6Das taten sie, und sie fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten. 7Deshalb winkten sie ihren Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und gemeinsam füllten sie beide Boote bis zum Rand, sodass sie fast untergingen. 8Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder. 9Denn er und alle seine Begleiter waren erstaunt und erschrok-ken, weil sie so viele Fische gefangen hatten; 10ebenso ging es Jakobus und Johannes, den Söhnen des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. 11Und sie zogen die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten ihm nach.

Vertrauen in Zeiten der Not

Sure 2, Die Kuh; zu Medina

 

Lk 6,20, die Feldrede

 

153O ihr, die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Geduld und im Gebet. Gott ist mit den Geduldigen. 154Und sagt nicht von denen, die auf dem Weg Gottes getötet werden, sie seien tot. Sie sind vielmehr lebendig, aber ihr merkt es nicht. 155Und Wir werden Euch sicher Prüfungen aussetzen mit ein wenig Furcht und Hunger und mit Verlust an Vermö­gen, Seelen und Früchten. Und verkündigen den Geduldi­gen frohe Botschaft, 156die, wenn ein Unglück sie trifft, sagen: "Wir gehören Gott und wir kehren zu ihm zurück." 157Auf sie kommen Segnungen und Barmherzigkeit von ihrem Herrn herab. Das sind die, die der Rech­leitung folgen.

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20Jesus richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. 21Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. 22Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. 23Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht. 24Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten. 25Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen. 26Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.

Frömmigkeit betrifft das Außen und das Innen

Sure 2, Die Kuh; zu Medina

 

Mt 5, 38-48, aus der Bergpredigt

 

177Frömmigkeit besteht nicht darin, dass ihr euer Gesicht nach Osten und Westen wendet. Frömmigkeit besteht darin, dass man an Gott, den Jüngsten Tag, die Engel, das Buch und die Prophe­ten glaubt, dass man, aus Liebe zu ihm, den Verwandten, den Waisen, den Bedürftigen, dem Reisenden und den Bettlern Geld zukommen lässt und (es) für den Loskauf der Sklaven und Gefan­genen (ausgibt), und dass man das Gebet verrichtet und die Abga­be entrichtet. (Fromm sind auch) die, die ihre eingegangenen Pflichten erfüllen, und die, die in Not und Leid und zur Zeit der Gewalt geduldig sind. Sie sind es, die wahrhaftig sind, und sie sind die Gottesfürchtigen. 1780 ihr, die ihr glaubt, vorgeschrie­ben ist euch bei Totschlag die Wiedervergeltung: der Freie für den Freien, der Sklave für den Sklaven, das Weib für das Weib. Wenn einem von seinem Bruder etwas nachgelassen wird, dann soll die Beitreibung auf recht­liche Weise und die Leistung an ihn auf gute Weise erfolgen. Dies ist eine Erleichterung vonseiten eures Herrn und eine Barmherzigkeit. Wer danach Übertre­tungen begeht, für den ist eine schmerzhafte Pein bestimmt. 179ln der Wiedervergeltung liegt für euch Le­ben, o ihr Einsichtigen, auf dass ihr gottesfürchtig werdet

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38Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. 39Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. 40Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. 41Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. 42Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab. 43Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 45damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? 47Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 48Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

Wort gegen die Habgier

Sure 90, Das Gebiet; zu Mekka

 

Lk 12, 13-21, keine Schätze sammeln

 

Nein, Ich schwöre bei diesem Gebiet (Mekka), 2wo du dich in diesem Gebiet aufhältst, 3und bei jedem Vater und dem, was er zeugt. 4Wir haben den Menschen zur Mühsal erschaffen. 5Meint er denn, dass niemand ihn überwältigen kann? 6Er sagt: "Ich habe ein großes Ver­mögen verbraucht." 7Meint er, dass niemand ihn gesehen hat? 8Haben Wir ihm nicht zwei Augen gemacht, 9eine Zunge und zwei Lippen, 10und ihm beide Wege gewie­sen? 11Würde er doch den steilen Weg hinaufstürmen! 12Woher sollst du wissen, was der steile Weg ist? 13(Es ist) die Befreiung eines Sklaven 14oder, am Tag der Hun­gersnot, die Speisung 15einer verwandten Waise 16oder eines Bedürftigen, der im Staub liegt. 17Und dass man außerdem zu denen gehört, die glauben, einander die Geduld nahelegen und einander die Barmherzigkeit nahelegen. 18Das sind die von der rechten Seite. 19Die aber, die unsere Zeichen verleugnen, sind die von der unglückseligen Seite. 20Über ihnen liegt ein (sie) über­deckendes Feuer.

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13Einer aus der Volksmenge bat Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen. 14Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht? 15Dann sagte er zu den Leuten: Gebt Acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt. 16Und er erzählte ihnen folgendes Beispiel: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte. 17Da überlegte er hin und her: Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll. 18Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheu­nen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen. 19Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink und freu dich des Lebens! 20Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast? 21So geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.

Ruhe der Herzen im Gedenken Gottes

Sure 13,26-29, der Donner; zu Medina

 

Mt 11,25-30, Lobpreis des Vaters und Heilandsruf

 

26Gott teilt den Lebensunterhalt großzügig, wem Er will, und auch bemessen zu. Und sie freuen sich über das diesseitige Leben; das diesseitige Leben ist aber im Ver­gleich mit dem Jenseits nur Nutznießung (die keinen Bestand hat). 27Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: »Wenn doch ein Zeichen von seinem Herrn auf ihn herab­gesandt würde!« Sprich: Gott führt irre, wen Er will, und leitet zu sich, wer sich lhm reumütig zuwendet. 28Diejenigen, die glauben und de­ren Herzen im Gedenken Gottes Ruhe finden - ja, im Gedenken Gottes finden die Herzen Ruhe -, 29diejenigen, die glauben und die guten Werke tun - selig sind sie, und sie werden eine schöne Heimstatt erhalten.

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25In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. 26Ja, Vater, so hat es dir gefallen. 27Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. 28Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. 29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. 30Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

Gott

Sure 59, 18-24, die Versammlung; zu Medina

 

Phil 2, 5-11, Christushymnus aus dem Philipperbrief

 

18O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott. Und jeder schaue, was er für morgen vorausschickt.[1] Und fürchtet Gott. Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut. 19Und seid nicht wie diejenigen, die Gott vergessen haben und die Er dann sich selbst vergessen ließ. Das sind die Frevler. 20Nicht gleich sind die Gefährten des Feuers und die Gefährten des Paradieses. Die Gefährten des Paradieses sind es, die den Erfolg erzielen. 21Hätten Wir diesen Koran auf einen Berg hinabgesandt, du hättest gesehen, wie er aus Furcht vor Gott demütig innehält und sich spaltet. Diese Gleichnisse führen Wir den Menschen an, auf dass sie nachdenken. 22Er ist Gott, außer dem es keinen Gott gibt, der über das Unsichtbare und das Offenbare Bescheid weiß. Er ist der Erbarmer, der Barmherzige. 23Er ist Gott, außer dem es keinen Gott gibt, der König, der Heilige, der Inbegriff des Friedens, der Stifter der Sicherheit, der alles fest in der Hand hat, der Mächtige, der Gewaltige, der Stolze. Preis sei Gott! (Er ist erhaben) über das, was sie (Ihm) beigesellen. 24Er ist Gott, der Schöpfer, der Erschaffer, der Bildner. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und Er ist der Mächtige, der Weise. ([1] das Vorausgeschickte sind die guten oder bösen Taten für den Jüngsten Tag)

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5Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: 6Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, 7sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; 8er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. 9Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, 10damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu 11und jeder Mund bekennt: «Jesus Christus ist der Herr» - zur Ehre Gottes, des Vaters.

Licht und Dunkel

Sure 24, 35-40, Das Licht; zu Medina

 

Lk 9, 28-36, Die Verklärung Jesu

 

35Gott ist das Licht der Himmel und der Erde. Sein Licht ist einer Nische vergleichbar, in der eine Lampe ist. Die Lampe ist in einem Glas. Das Glas ist, als wäre es ein funkelnder Stern. Es wird angezündet von einem gesegneten Baum, einem Öl­baum, weder östlich noch westlich, dessen Öl fast schon leuch­tet, auch ohne dass das Feuer es berührt hätte. Licht über Licht. Gott führt zu seinem Licht, wen Er will, und Gott führt den Menschen die Gleichnisse an. Und Gott weiß über alle Dinge Bescheid. 36(Das steht) in Häusern, für die Gott erlaubt hat, dass sie errichtet wer­den und dass darin seines Namens gedacht wird. Ihn preisen da­rin, am Morgen und am Abend, 37Männer, die weder Handel noch Kaufgeschäft ablenken vom Gedenken Gottes, von der Ver­richtung des Gebets und der Entrichtung der Abgabe, die einen Tag fürchten, an dem Herzen und Augenlicht umgekehrt werden, 38damit Gott ihnen das Beste vergelte von dem, was sie getan haben, und ihnen von seiner Huld noch mehr gebe. Und Gott be­schert den Lebensunterhalt, wem Er will, ohne (viel) zu rechnen. 39Die Werke derer, die ungläubig sind, sind wie eine Luftspiege­lung in einer Ebene. Der Durstige hält sie für Wasser. Kommt er aber dorthin, findet er, dass es nichts ist. Er findet aber Gott da. Und Er erstattet ihm seine Rechnung voll. Gott ist schnell im Ab­rechnen. 40Oder (sie sind) wie Finsternisse in einem tiefen Meer, das von einer Woge überdeckt ist, über der eine Woge liegt, über der wiederum eine Wolke liegt: Finsternisse, eine über der ande­ren. Wenn er seine Hand ausstreckt, kann er sie kaum sehen. Und wem Gott kein Licht verschafft, für den gibt es kein Licht.

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28Etwa acht Tage nach diesen Reden nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten. 29Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. 30Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; 31sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte. 32Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. 33Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte. 34Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst. 35Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. 36Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.

Verbindlichkeit

Sure 1, Die Eröffnung; zu Mekka

 

Offenbarung des Johannes 3, 14-20.22

 

1Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. 2Lob sei Gott, dem Herrn der Welten 3dem Erbarmer, dem Barmherzigen, 4der Verfügungsgewalt besitzt über den Tag des Gerichtes! 5Dir dienen wir, und Dich bitten wir um Hilfe. 6Führe uns den geraden Weg, 7den Weg derer, die Du begnadet hast, die nicht dem Zorn verfallen und nicht irregehen.

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14An den Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: So spricht Er, der «Amen» heißt, der treue und zuver­lässige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: 15Ich kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! 16Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien. 17Du behauptest: Ich bin reich und wohlhabend und nichts fehlt mir. Du weißt aber nicht, dass gerade du elend und erbärmlich bist, arm, blind und nackt. 18Darum rate ich dir: Kaufe von mir Gold, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst; und kaufe von mir weiße Kleider und zieh sie an, damit du nicht nackt dastehst und dich schämen musst; und kaufe Salbe für deine Augen, damit du sehen kannst. 19Wen ich liebe, den weise ich zurecht und nehme ihn in Zucht. Mach also Ernst und kehr um! 20Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir. 22Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.

 

Hier noch einmal die beiden Links zur Gestaltung einer Schriftbetrachtung: